Aktuelles

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Online-Meeting mit MdB Frau Schneidewind-Hartnagel

November 2020 | Pressebericht

Covid-19: Wenn es um Menschen geht und nicht nur um Bilanzen -  Im Gespräch mit Unternehmern aus dem Wahlkreis

Wie kommt der Mittelstand im ländlichen Raum durch die Corona-Krise? Um dieser Frage nachzugehen, hatte die Bundestagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen) ursprünglich Firmenbesuche in ihrem Wahlkreis (Odenwald-Tauber) geplant. Angesichts des aktuellen Verlaufs der Pandemie traf sie den Geschäftsführer und Ingenieur der Buchener Odenwälder Kunststoffwerke Gehäusesysteme GmbH (OKW) Christoph Schneider und den Geschäftsführer Dr. Michael Kuhn von der Höpfinger KUHN GmbH nun in einem Online-Meeting.

Schneider beantwortete die Frage gleich zu Beginn: „Covid-19 macht alles anders – wir passen uns an.“ Die beiden weltweit agierenden, traditionellen Familienunternehmen schilderten unterschiedliche Wege, mit den krisenhaften Bedingungen des ersten Lockdowns umzugehen. Die weltweit im Anlagenbau für die Wasserwiederaufbereitung tätige KUHN GmbH überbrückte mit Urlaub, Überstundenabbau und Kurzarbeit unterbrochene Lieferketten im weltweiten Handel. Die OKW, Markführerin im Bereich des nachhaltigen Gehäuse- und Schalterbaus für elektronische Geräte, arbeitete zunächst sogar mehr, um mit Bauteilen für Beatmungsgeräte Aufträge ausliefern zu können.

Grundvoraussetzung: Qualifikation und Wertschätzung der Mitarbeitenden

Über ihre aktuelle Lage äußerten sich die Unternehmer zufrieden, obgleich ihnen keine Vorhersage der Umsätze über einen Horizont von einem bis zwei Monate hinaus mehr möglich sei. Beide stellten fest, dass eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren ihrer Unternehmen in Krisenzeiten die Qualifikation und das Engagement der Mitarbeitenden ist. Der Fachkräftemangel sei ein Riesenproblem. Die gesamtgesellschaftlich negative Sicht auf gewerbliche Berufe habe zur Folge, dass es kaum Jugendliche gebe, die einen Beruf jenseits des Schreibtisches anstrebten oder die Leistungsvoraussetzungen dafür mitbrächten.

Schneider steuert mit einem internationalen Ausbildungsprojekt in Moldawien gegen, bei dem nach dem deutschen dualen System ausgebildet wird. Die Hälfte der Ausbildungszeit verbringen die Jugendlichen vor Ort im Betrieb in Buchen. Es sei in Krisenzeiten wichtig, Jugendlichen Halt zu geben, erklärte Schneider. Deshalb habe OKW kurzerhand für seine Azubis während der Schulschließung in Eigeninitiative einen Berufsschullehrer engagiert, um die Auswirkungen der Schulschließungen auszugleichen.

KUHN setzt sich im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel für Mitarbeitende mit Migrationshintergrund ein und hilft ihnen, die finanziellen Voraussetzungen für den Familiennachzug zu schaffen. „Wir haben große Probleme an dieser Stelle mit der Einwanderungsbehörde, aber wir brauchen diese Mitarbeitenden dringend“, so Kuhn.

„Corona-Jahrgang dringend vermeiden“

Kritisch sahen beide Unternehmer den Vorstoß des Bundesarbeits- und Sozialministers Hubertus Heil, ein Recht auf Homeoffice einzuführen. Dies konterkariere alle Bemühungen den Selbstwert der gewerblich und nicht-gewerblichen Mitarbeitenden gleich zu halten. In der Werkshalle oder auf der Baustelle seien Homeoffice schlicht nicht möglich. Dies politisch einfach zu ignorieren, bedeutet eine Spaltung der Mitarbeitenden in zwei Klassen zu riskieren – in diesem Fall in die der Homeoffice-Nutzer und in die derer, für die es kein Homeoffice geben kann.

Schneidewind-Hartnagel entgegnete, ein Recht auf Homeoffice und mobiles Arbeiten habe auch viele Vorteile. Wie ihre Fraktion im Bundestag fordert sie ein solches Recht. Gleichwohl stellte sie fest, dass dies nicht als Betreuungsoption für junge Eltern missverstanden werden dürfe. Der fehlende soziale Kontakt berge gerade für junge Menschen Risiken, und Familien seien mit dem Spagat zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung überfordert. Auch die Beschulung der Kinder könne nicht einfach von Elternseite übernommen werden und benachteilige Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern. „Ich freue mich daher sehr, dass es in meinem Wahlkreis Firmen gibt, die hier im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Anstrengungen unternommen haben. Wir müssen einen Corona-Jahrgang dringend vermeiden.“

Lehren aus Corona: Improvisation, Kreativität und Risikobereitschaft sind wichtig

Die Unternehmer nutzten das Gespräch um Eigenverantwortung einzufordern. Als globale Akteure seien sie auf Arbeitsstrukturen angewiesen, die auch global funktionieren und auf Eigenverantwortung setzen. Alle politischen Entscheidungen sollten auf Sinnhaftigkeit überprüft werden und sich nicht als Hemmschuh entpuppen. „Wir sind gut damit gefahren unseren Mitarbeitenden Kompetenzen zuzusprechen. Die große Erkenntnis der Krise ist, wie wichtig Improvisation, Kreativität und Risikobereitschaft sind. Das sollten alle in die Zeit nach Corona mitnehmen“, so Christoph Schneider.

Schneidewind-Hartnagel hob den Einsatz der beiden Unternehmer aus ihrem Wahlkreis hervor. „Unternehmerpersönlichkeit heißt auch, mit Kompetenz und Herz über die Bilanzen nicht die Menschen zu vergessen, denn sie machen den Unternehmenserfolg erst möglich –gerade in der Krise. Ermöglichen bringt weiter, strikte Reglementierung hindert eher!“, zieht Charlotte Schneidewind-Hartnagel Bilanz.

Der Original-Pressetext ist unter folgendem Link zu finden:

Pressetext

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Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar

Oktober 2020 | Außenwirtschaft IHKihk rhein neckar vektor cmyk web data

Geschäftsführer Dr. Michael Kuhn wurde vom Präsidium der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar für den Zeitraum 2020 - 2025 als Mitglied in den Ausschuss für Außenwirtschaft berufen.

Geschäftsführer Jürgen Kuhn wurde als einer von 8 Vertretern des Neckar-Odenwald-Kreises (mit ihm 5 davon für den Bereich Industrie) in die Vollversammlung (das „Parlament der Wirtschaft“) gewählt. In diesem Gremium der Industrie- und Handelskammer IHK arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen gleichberechtigt zusammen und sind das Sprachrohr der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung.

Das ehrenamtliche Engagement von Mitgliedsunternehmen ermöglicht es der IHK als Selbstverwaltung der Wirtschaft praxisnah und effektiv zu arbeiten.

Unsere beiden Geschäftsführer freuen sich schon heute auf gute Gespräche, interessante Kontakte und eine erfolgreiche Tätigkeit für die Wirtschaft unserer Region.

Onboarding Treff

09.10.2020 | Neue Kollegen

Zum ersten Mal fand am vergangenen Freitag - natürlich unter Einhaltung aller Corona-Hygiene- und Abstandsmaßnahmen - eine Veranstaltung für neue Kollegen mit Partner und Azubis mit Eltern statt. Ziel war, nicht nur den neuen KUHN-Mitarbeitern, sondern auch den Angehörigen die Firma näher zu bringen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Unternehmenspräsentation über die Geschichte und das Leistungsspektrum der Firma KUHN führten die beiden Geschäftsführer Jürgen Kuhn und Dr. Michael Kuhn sowie der Personalleiter Stefan Gramlich die Eingeladenen in drei Gruppen über das Betriebsgelände.

Die Gäste erhielten hierbei Einblicke in die Bürogebäude sowie die Produktions- und Lagerhallen und konnten sich über die Fertigung und einzelnen Maschinen informieren.

Nach dieser Betriebsbesichtigung bestand noch die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss auszutauschen und Fragen zu stellen.

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IFAT impact Business Summit

September 2020 | IFAT impact Business Summit

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Weltleitmesse IFAT 2020 nicht stattfinden.

Um trotzdem präsent zu sein, bietet der Veranstalter allen Aussteller verschiedene Möglichkeiten, auf digitalem Weg mit den Kunden in Kontakt zu treten.

Über ein B2B-Matching können Interessierte über das Zoom-Programm mit uns Verbindung aufnehmen, um Fragen rund um unsere Produkte und Leistungen zu klären.

Unser Geschäftsführer Dr. Michael Kuhn steht dazu am 10.09.2020 von 10:00 bis 17:00 Uhr zur Verfügung.

Die Einbuchung von Terminen erfolgt über folgenden Link:

https://exhibitors.ifat.de/de/ifat-impact-business-summit/tagesuebersicht-suche/eventcalendar_controller/Eventcalendar/eventcalendar_action/list/

Pilotanlage Indien

August 2020 | Förderung für Pilotanlage in Indien erhalten – erste physische Gremiensitzung seit COVID-19

Erstmals seit Ausbruch der Coronakrise haben sich die Mitglieder des GWP-Regionalforums Indien wieder physisch getroffen. Highlight war der Anfang August eingegangene positive Bescheid des Bundesumweltministeriums zur Förderung einer Pilotanlage in Indien.

Die 31. Sitzung des Regionalforums Indien und damit auch die erste physische GWP-Gremiensitzung seit Anfang März 2020 fand auf Einladung der i+M GmbH & Co. KG am 07.08.2020 im schwäbischen Balingen statt. Getagt wurde in der umfunktionierten Fertigungshalle des Spezialisten für Klärschlammtrocknung, um den geforderten Mindestabstand einhalten zu können. Unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften kamen elf GWP-Mitglieder zusammen, um sich zu vernetzen und über die aktuellen Entwicklungen sowie zukünftige gemeinsame Projekte in Indien auszutauschen.

Ein Paukenschlag war die Verkündung von GWP-Vorstandsmitglied Dr. Michael Kuhn, die Förderung für eine Machbarkeitsstudie für eine Pilotanlage in Indien erhalten zu haben. Im Rahmen der geförderten Machbarkeitsstudie entwickeln mehrere Mitglieder des Regionalforums Indien von GWP ein an die regionalen Gegebenheiten angepasstes Konzept für die Aufrüstung einer bestehenden Kläranlage, um diese im Anschluss als Show-Case-Kläranlage für deutsche Abwasserbehandlungstechnologien und für Schulungszwecke im Abwassersektor nutzen zu können.

„Damit haben wir einen ersten wichtigen Schritt für die Errichtung einer Kläranlage mit deutschen Komponenten und Know-how in Indien gemacht und können dann hoffentlich in absehbarer Zeit unseren Kunden und Partnern vor Ort zeigen, dass unsere Technik vor Ort einwandfrei funktioniert“, hält Dr. Michael Kuhn fest, der hauptamtlich einer der beiden Geschäftsführer der Kuhn GmbH Technische Anlagen ist.

Vernetzung nicht nur mit deutschen, sondern auch mit ausländischen Partnern wird bei German Water Partnership, dem einzigen deutschen Netzwerk der international tätigen Wasserwirtschaft, großgeschrieben. So wurde Nandagopal Polamada von der Gradiant India Private Limited live aus Chennai zur Sitzung per Videoschalte zugeschaltet und berichtete über die Aktivitäten des Spezialisten für (Ab-)wasserbehandlung in Indien, um mögliche Anschlussfähigkeiten mit den GWP-Mitgliedern zu eruieren.
Bereits am Vortag vernetzten sich die GWP-Mitglieder untereinander bei der Besichtigung der ersten Klärschlammtrocknungsanlage der i+M GmbH & Co. KG, wo Managerin Melanie Volm sich anderthalb Stunden Zeit nahm, den Teilnehmenden das patentierte Verfahren und dessen aufwendige Entwicklung näherzubringen.

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